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EU-Gelder für Influenza-Forschung am HPI






Die Nachwuchsgruppe "Influenza-Pathogenese" am Hamburger Heinrich-Pette-Institut ist Kooperationspartner im Rahmen des neuen EU-Projektes Flu-Pharm "New drugs targeting influenza virus polymerase". Gülsah Gabriel, die Leiterin des Teams, konnte für die nächsten 42 Monate erfolgreich Gelder aus dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm einwerben.

Insgesamt stehen den 14 Partnern aus 7 Ländern 6 Mio. Euro für die Entwicklung neuer Wirkstoffe gegen die saisonale und pandemische Grippe zur Verfügung. Diese werden dringend benötigt, da zunehmend Resistenzen gegen bestehende Influenza-Medikamente auftreten.

Ziel der neuen Wirkstoffe sind bestimmte Domänen der viralen Polymerase, der Replikationsmaschine von Influenzaviren. Gülsah Gabriel erklärt hierzu: "Wir konnten zeigen, wie wichtig die Polymerase für die Pathogenität, also das krankmachende Potential der Influenza-Stämme ist. Außerdem zeigen unsere Studien, dass bestimmte Grippeviren durch Mutationen in diesem Enzym leichter die Wirtsbarriere zwischen Vögeln und Säugern überspringen können und aggressive Krankheitsverläufe auslösen."

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