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Biotechnologie



In Hamburg und Schleswig-Holstein gibt es eine Reihe von Unternehmen, die selbst entwickelte Wirkstoffe oder eigene Plattformtechnologien anbieten können. In beiden Ländern gibt es rund 160 Unternehmen mit etwa 9.500 Mitarbeitern, die sich in der Produktion, Forschung oder den Dienstleistungen für die Biotechnologie engagieren.


Biomedizin

 

Besonders in der medizinischen Biotechnologie kann die norddeutsche Region im Bereich der Wissenschaft und Forschung heute schon punkten. Wissenschaft und Wirtschaft in Hamburg und Schleswig-Holstein besitzen im biotechnologischen Bereich exzellentes Know-How wie z.B. in der molekularen Diagnostik oder in der Wirkstoffforschung. Die Schwerpunkte liegen im biomedizinischen Bereich.

 

Größter Anbieter in Hamburg ist die Eppendorf AG, die zusammen mit ihrer Tochter Eppendorf Instrumente weltweit über 1200 Beschäftigte hat. Internationalen Ruf genießen auch die börsennotierte Evotec AG und die Sequenom AG.


Innovative Gründer

 

Auch in Schleswig-Holstein gibt es zahlreiche Unternehmen, in denen aus Forschungsergebnissen Produkte gemacht werden. Die Region zwischen den Meeren bietet zudem ideale Möglichkeiten für die maritime, die blaue Biotechnologie und öffnet somit ein Feld für wichtige Impulse in der Erforschung neuer Wirkstoffe.


Differenzierte Forschungslandschaft

 

Norddeutschland verfügt über eine differenzierte Forschungslandschaft in den Life Sciences. Neben sechs Universitäten mit Studiengängen im Bereich der Lebenswissenschaften und zahlreichen Instituten findem sich auch namhafte Forschungseinrichtungen, die über die Landesgrenzen hinweg bekannt sind. An der Kieler Christian-Albrechts Universität hat sich ein überregional bedeutsamer Bereich in den Biowissenschaften mit integrierten Sonderforschungsbereichen, Graduiertenkollegs und Projekten des Genomforschungsnetzes etabliert. In Hamburg zählt beispielsweise das Zentrum für Molekulare Neurobiologie der Universität Hamburg zu den führenden Einrichtungen seines Fachgebietes in Deutschland.

 

Einen ganz besonderen Beitrag zur interdisziplinären Forschung liefert das Deutsche-Elektronen-Synchrotron DESY. Mit der dort erzeugten Röntgenstrahlung wird die Struktur von Biomolekülen auf atomarer Auflösungsebene entschlüsselt. Mit dem geplanten Röntgenlaser XFEL werden hier einmalige Forschungsbedingungen für den Life Science Bereich geschaffen.

 

 

 

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