In vielen Bereichen ist der Norden mit innovativen Produkten und praxisnaher Forschung in der Spitzengruppe.
Auf den Gebieten der schonenden Intervention für die Medizintechnik, der Wirkstoffforschung, der Molekularen Bildgebung, der Entzündungsforschung und der Industriellen Biotechnologie haben sich effektive, länderübergreifende Netzwerke und Themencluster herausgebildet. Auch hier steht die enge Zusammenarbeit von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft für die sichere Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis im Vordergrund.
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Gewinner des BMBF BioPharma Wettbewerbs:
NEU² - Norddeutsches Konsortium zur Entwicklung neuartiger Therapien gegen neurologische Erkrankungen
Das auf die Krankheit Multiple Sklerose fokussierte Konsortium Neu2 hat sich zum Ziel gesetzt, therapeutische und diagnostische Ansätze zur Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose von der Grundlagenforschung bis zum Markt zu bringen. Beteiligt sind dabei vor allem norddeutsche Forschungseinrichtungen, Biotechnologie-Unternehmen sowie ein Pharmapartner.
NEU² - Neue Wirkstoffe gegen neurologische Erkrankungen (pdf, 60kb)
Der MedTech-Cluster für "Schonende Intervention"
Als schonende Intervention wird sowohl die minimal invasive Chirurgie mit ihren modernsten Methoden als auch jede weitere Maßnahme bezeichnet, die im Zusammenhang mit einem chirurgischen Einsatz zu einem geringeren Patientenrisiko und einer geringeren Patientenbelastung führt, wie z.B. optimierte präoperative Planung oder prozedurbegleitende Bildgebung zur besseren Differenzierung der suspekten Areale.
Mindestens 60 erfahrene Spezialisten aus Schleswig-Holstein und Hamburg sind in einem Themencluster organisiert, um mit ihren besonderen Expertisen in der Chirurgie, der Bildgebung und unterstützenden Systemen interdisziplinär und synergetisch neue Konzepte und Produkte für den globalen Gesundheitsmarkt zu entwickeln.
Der MedTech-Cluster "Schonende Intervention" in Life Science Nord (pdf, 73 kb)
Europäisches Zentrum für die Erforschung neuer Wirkstoffe in Hamburg - European ScreeningPort GmbH
Mit Unterstützung des Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Freien und Hansestadt Hamburg, der Evotec AG und der norddeutschen Life Science Agentur Norgenta GmbH entsteht ein hochmodernes Dienstleistungszentrum zur Erforschung neuer Medikamentenwirkstoffe. Das Projekt hat bereits in der Anfangsphase ein Volumen von mehr als 7 Mio. Euro.
Im Sinne der effizienten Umsetzung von Ergebnissen der Grundlagenforschung in produktnahe Anwendungen hat der European ScreeningPort in Kooperation mit einem Netzwerk von europäischen Forschungseinrichtungen ein neues Modell für die akademische Wirkstoffforschung entwickelt.
Eingebunden in die professionelle Dienstleistungs-Infrastruktur der Evotec AG hat der ScreeningPort sich zum Ziel gesetzt, Programme aus nahezu unbegrenzten akademischen Quellen für innovative Medizin aufzunehmen und über den industriellen Prozess der Durchmusterung, des so genannten Screening, in industrielle Wirkstoffprojekte zu lenken.
Ausführliche Informationen sowie Pressemitteilungen finden Sie auf der folgenden Seite:
European ScreeningPort GmbH oder auf der Homepage.
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Das Exzellenzcluster
"Entzündung an Grenzflächen"
Entzündungen des menschlichen Körpers nehmen oft an äußeren und inneren Oberflächen ihren Ausgang - Infektionserreger treffen dort auf Haut, Darm, Lunge oder Gefäße.
Das erzeugt Abwehrreaktionen, die sich zu Krankheitsbildern auswachsen, wenn sie lange andauern oder die betreffenden Organe nachhaltig schädigen. Angesichts ihrer zunehmenden Verbreitung sind die Entzündungserkrankungen offenbar ein Phänomen der modernen Zivilisation. Dem gehen mehr als hundert Wissenschaftler aus Schleswig-Holstein auf den Grund - im Rahmen des "Exzellenzcluster Entzündungsforschung". In dem nachfolgenden pdf-file finden Sie ausführliche Informationen zu dem Netzwerk.
Exzellenzcluster "Entzündung an Grenzflächen" (pdf-file)
Molekulare Bildgebung in Norddeutschland
Der Standort Norddeutschland hat aufgrund seiner in der Medizintechnik und Biotechnologie vorhandenen Kompetenzen in den Unternehmen, den Universitäten und Universitätskliniken sowie weiteren Firmen und Institutionen im biotechnologischen und pharmazeutischen Sektor eine hervorragende Ausgangsposition zur Entwicklung und Anwendung der Molekularen Bildgebung.
Die Molekulare Bildgebung steht bereits heute im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten einiger regionaler Unternehmen und akademischer Institutionen. Die Aktivitäten der verschiedenen Partner wurden dabei auch durch den gezielten Einsatz von Fördermitteln gebündelt. Dabei wird ein anwendungsorientierter Ansatz verfolgt, der mittelfristig die Umsetzung der molekularen Bildgebung in den klinischen Alltag ermöglichen soll. Vor allem im Bereich der Forschung & Entwicklung an den Universitätskliniken Hamburg und Schleswig-Holstein wird ausgehend von klinischen Anforderungen das gesamte Spektrum von biochemischen Fragestellungen des Designs neuer Tracer bis zu technischen Fragestellungen bei der Entwicklung neuer Bildregistrierungsmodalitäten bearbeitet.
Ausführliche Informationen finden Sie in dem nachfolgenden pdf-file.
Molekulare Bildgebung in Norddeutschland (pdf-file)
Centrum für Angewandte Nanotechnologie
Die CAN GmbH bietet Auftragsforschung und Entwicklungsdienstleistungen auf dem Gebiet der Nanotechnologie für Firmen und Forschungseinrichtungen an und beteiligt sich an nationalen und internationalen Forschungsprogrammen. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt in der Nutzbarmachung neuer Erkenntnisse aus der chemischen Nanotechnologie und der Nanopartikelanalytik insbesondere in den Bereichen Consumables, Spezialpolymere und Health-Care.
Die Hauptexpertise umfasst neben der Charakterisierung von Nanostrukturen die Herstellung zahlreicher Materialien in Form von Nanopartikeln und Nanocomposits, die Verkapselung von Wirkstoffen sowie die Entwicklung biologischer und medizinischer Marker auf der Basis von Nanopartikeln. Der folgende pdf-file enthält auführliche Informationen zu dem CAN.
Centrum für Angewandte Nanotechnologie (pdf-file)
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Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft
Im "Ozean der Zukunft" bündeln Experten verschiedenster Fachrichtungen ihre Kompetenzen: Beispielsweise klären Juristen und Geowissenschaftler Fragen, wie und von wem die Ressourcen am Meeresboden genutzt werden können. Klimaforscher und Ökonomen erarbeiten, unter welchen Bedingungen eine CO2-Lagerung am Meeresgrund sinnvoll ist. Meeresforscher, Mediziner, Mathematiker, Chemiker, Ingenieure und Gesellschaftswissenschaftler widmen sich weiteren Fragen.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Untersuchung dieser Thematik in den nächsten 5 Jahren, indem sie das Excellenzcluster bewilligt hat. Zu den Netzwerkpartnern gehören fünf Fakultäten und 26 Institute der Kieler Universität sowie das Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR), das Institut für Weltwirtschaft (IfW) und die Muthesius Kunsthochschule.
Den Flyer zum Kieler Exzellenzcluster finden Sie nachfolgend als pdf.
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Initiative Industrielle Biotechnologie Nord - IBN
Mit dem Ziel, in Norddeutschland die industrielle Biotechnologie in Forschung und Entwicklung zu stärken, haben sich Experten der fünf norddeutschen Bundesländer zur Initiative Industrielle Biotechnologie Nord (IBN) zusammengeschlossen.
Sprecher der IBN ist Prof. Dr. Garabed Antranikian, Leiter des Instituts für Technische Mikrobiologie. Die Gründung erfolgte auf Initiative der nördlichsten Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein am 29. Mai 2006 an der TUHH durch die Hamburger TuTech Innovation GmbH sowie die schleswig-holsteinische Innovationsstiftung in Kiel. Bereits drei Monate später vergrößerte sich dieser Kreis um die Vertreter der drei anderen norddeutschen Bundesländer: Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Entstanden ist ein starker Nordverbund, der alle Expertisen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie bündelt.
Das Konsortium "Nachhaltige Biokatalyse auf neuen Wegen - BIOKATALYSE 2021", welches aus dem IBN hervorgegangen ist, hat im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs "BioIndustrie 2021" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) den Zuschlag erhalten. Ihm stehen damit in den nächsten 5 Jahre Fördergeldern in Höhe von 20 Millionen Euro zur Verfügung. In dem Konsortium arbeiten in einzigartiger und modellhafter Weise Forscher norddeutscher Hochschulen mit Industriepartnern aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen. Ziel ist die Stärkung des Biotechnologiestandortes Deutschland im internationalen Wettbewerb.
Wenn Sie mehr über die Vereinigung wissen möchten, können Sie sich hier weitere Informationen downloaden.
Industrielle Biotechnologie Nord (pdf-file)
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