Finanzierung und Förderung für Unternehmen

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einige wichtige Programme und Institutionen vorstellen, die Ihnen für die Start-Up und Folgefinanzierung Ihres Unternehmens zur Verfügung stehen. 

Fremdkapital

Für den Bereich der Fremdkapitalfinanzierung können Ihre Hausbank und die Bürgschaftgemeinschaften bspw. bei der Aufnahme von Krediten zur Verteilung des Risikos zusammenarbeiten. Bitte wenden Sie sich in diesem Falle entweder an die Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg GmbH oder an die Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein.

Eigenkapital

Von Seiten der Länder gibt es hierzu verschiedene Institutionen, die Beteiligungskapital für KMU zur Verfügung stellen. Weitere Informationen zur Eigenkapitalfinanzierung finden Sie bspw. für Hamburg bei der http://www.btg-hamburg.de/BTG Beteiligungsgesellschaft mbH und in Schleswig-Holstein bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein bzw. der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein.

Die KfW Mittelstandsbank

Die KfW Mittelstandsbank ist ein wichtiger Finanzpartner für zukunftsorientierte Unternehmer. Sie bündelt staatliche Förderangebote für Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen. Gefördert werden Investitionen deutscher Unternehmen im In- und Ausland. Die Finanzierungsprodukte der KfW Mittelstandsbank sind in die drei Säulen Fremdkapital, mezzanines Kapital und Eigenkapital strukturiert. Ergänzend zur Investitionsfinanzierung bietet sie Existenzgründern und jungen Unternehmen Finanzierungs- und Krisenberatung an.

Der ERP-Startfonds der KfW Mittelstandsbank stellt mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie kleinen Technologieunternehmen Beteiligungskapital zur Verfügung, mit dem die Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen finanziert werden kann. Voraussetzung für eine KfW-Investition ist, dass ein weiterer Beteiligungsgeber (Leadinvestor) sich in mindestens gleicher Höhe wie die KfW Mittelstandsbank engagiert und deren Anteil mit betreut.

Nähere Informationen finden Sie unter www.kfw.de

Hightech-Gründerfonds

Kooperation für Life Science Gründungen aus Hamburg und Schleswig-Holstein.

Seit September 2005 ist der High-Tech Gründerfonds in der Finanzierung von Unternehmensgründungen tätig. Im Fokus stehen Unternehmen aus Hochtechnologiesektoren mit entsprechendem Risikoprofil und Wachstumspotenzial, unter anderem auch aus den Life Sciences. Die Strategie des High-Tech Gründerfonds ist es, von Beginn an Expertise auch aus dem regionalen Umfeld der Gründung in das neue Unternehmen einzubringen. Hier arbeitet der High-Tech Gründerfonds mit Coaches und Netzwerkpartnern zusammen, die dem Unternehmensgründer als Sparringspartner zur Verfügung stehen und gleichzeitig eine Referenzgrundlage für den Investor bilden.

Für Hamburg und Schleswig-Holstein steht darüber hinaus die Norgenta Norddeutsche Life Science Agentur als Ansprechpartner für die Bereiche Pharma, Biotechnologie, Medizintechnik und e-Health bereit. Anders als die Coaches sieht die Tätigkeit von Norgenta keine Begleitung des Projekts vor, sondern bietet den Unternehmensgründern zusätzliche spezifische Life Science Expertise hinsichtlich der Einschätzung der Projekte und der lokalen Vernetzung des Gründungsvorhabens an.


Nähere Informationen finden Sie unter www.high-tech-gruenderfonds.de .

Erfolgskatalysator GO-Bio für Biotechnologen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert gründungsbereite Forscherteams aus der Biotechnologie in den kommenden zehn Jahren mit 150 Millionen Euro. Sie sollen mit GO-Bio neue Verfahren in den Biowissenschaften entwickeln und deren kommerzielle Verwertung vorbereiten. Die neue Förderinitiative will gleichzeitig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf die Gründung von Unternehmen vorbereiten. Mit GO-Bio werden hochqualifizierte Nachwuchskräfte aus dem In- und Ausland angesprochen, die bereits mehrjährige Erfahrungen bei Forschung und Entwicklung in Unternehmen oder Kliniken gesammelt haben.
Die Teams sollen in fünf aufeinander folgenden Ausschreibungen ausgewählt und bis zu sechs Jahre lang unterstützt werden. GO-Bio schafft ihnen Raum für fundierte wissenschaftliche Arbeit mit Blick auf konkrete Vermarktungsmöglichkeiten. Im Rahmen der Förderung wird auch das Know-how erfahrener Manager eingebracht, auf das die Wissenschaftler zurückgreifen können.

Weitere Informationen zu GO-Bio gibt es auf der Homepage des Projektträgers unter www.go-bio.de

KMU-Innovativ: Vorfahrt für Spitzenforschung im Mittelstand

Spitzenforschung lohnt sich. Doch die damit verbundenen Risiken sind für mittelständische Unternehmen ohne Unterstützung häufig schwer zu schultern. Deshalb macht das BMBF mit KMU-Innovativ den Zugang zur Forschungsförderung für sie spürbar einfacher. In vielen Bereichen sind kleine und mittlere Unternehmen Vorreiter des technologischen Fortschritts. Über 30.000 Unternehmen im Mittelstand betreiben in Deutschland kontinuierlich Forschung. Insbesondere für die mehr als 4.000 High-tech-Start-Up ist die Forschungsförderung außerordentlich wichtig. Die Suche und Verwirklichung von neuen Ideen steht bei ihnen im Vordergrund: 50 Prozent des Umsatzes werden umgehend wieder in Forschung und Entwicklung investiert. Spitzenforscher in KMU verfügen über knappe zeitliche und personelle Ressourcen. Deshalb hilft ihnen die Förderinitiative KMU-innovativ des BMBF im Rahmen der Hightech-Strategie für Deutschland.

Die Vorteile von KMU-innovativ für Unternehmen im Überblick:

  • Beratung durch den Lotsendienst: Unternehmen kommen schneller zum Ziel
  • Schnelles Verfahren: keine Bearbeitung von Projektskizze und Antrag dauert länger als insgesamt vier Monate
  • Vereinfachte Bonitätsprüfung: auch kleine Unternehmen haben eine Chance

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer oder der Homepage unter www.hightech-strategie.de/de/kmu-innovativ.php .

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Das ZIM startete am 1. Juli 2008 und bietet kleinen und mittleren Unternehmen bis Ende 2013 eine verlässliche Perspektive zur Unterstützung ihrer Innovationsbemühungen. Dies erfolgt durch eine attraktive Förderung von Kooperations- und Netzwerkprojekten und seit 2009 zusätzlich durch die Förderung von Einzelprojekten. Damit ist das ZIM das Basisprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie für die marktorientierte Technologieförderung der innovativen mittelständischen Wirtschaft in Deutschland. Unter dem Motto „Impulse für Wachstum“ soll die Innovationskraft der kleinen und mittleren Unternehmen nachhaltig unterstützt und ein Beitrag für deren Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit geleistet werden.

Ausführliche Informationen zu ZIM finden Sie unter www.zim-bmwi.de .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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