Gebündelte Kompetenzen - Thematisch fokussierte Netzwerke in Hamburg und Schleswig-Holstein

In vielen Bereichen ist der Norden mit innovativen Produkten und praxisnaher Forschung in der Spitzengruppe. Auf den Gebieten der schonenden Intervention für die Medizintechnik, der Wirkstoffforschung, der Molekularen Bildgebung, der Entzündungsforschung und der Industriellen Biotechnologie haben sich effektive, länderübergreifende Netzwerke und Themencluster herausgebildet. Auch hier steht die enge Zusammenarbeit von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft für die sichere Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis im Vordergrund.


Strategisches Netzwerk für die Industrielle Zelltechnik

Die zukünftige Entwicklung von neuen therapeutischen Wirkstoffen, zellbasierten Therapiekonzepten oder auch die Bioproduktion komplexer Stoffe erfordert neue Plattformtechnologien. Hierbei spielen dreidimensionale Zellkulturen aus mehreren Zelltypen, entsprechende Gerätetechnologien sowie neue Materialien Schlüsselrollen. Damit wird ein Arbeiten im industriellen Maßstab sowie die Entwicklung von Produkten möglich. Diese „Industrielle Zelltechnik“ findet ihre Anwendung beispielsweise in der biomedizinischen Forschung, der Medizintechnik, der Lebensmittelindustrie sowie in der Marinen Biotechnologie.

In Zusammenarbeit mit der Norgenta Norddeutsche Life Science Agentur ist unter der Regie der Lübecker Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie (EMB) im September 2011 die Deutsche Gesellschaft Industrielle Zelltechnik gegründet worden, um die Weiterentwicklung der Industriellen Zelltechnik zu fördern.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Homepage oder der Kurzinformation.


Submariner - Sustainable Uses of Baltic Marine Resources

Im Rahmen des Baltic-Sea-Region-Programms der EU (ehemals INTERREG-IV-B) haben sich insgesamt 19 Partner aus acht Ländern der Ostseeregion zusammengeschlossen, um gemeinsam an neuen Konzepten und Visionen für eine nachhaltige Nutzung der enormen Ressourcen der Ostsee in unterschiedlichen Bereichen zu arbeiten.

Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der Kurzinformation oder der Website.


CSA Marine Biotech: ERA-NET Preparatory Action in the Marine Biotechnology

In dem Projekt „CSA MarineBiotech“ haben sich 11 Partner aus 9 Ländern zusammengefunden, um erste konkrete Schritte in Richtung eines koordinierten europäischen Forschungsraumes im Bereich marine Biotechnologie zu gehen.

Mit einem zukünftigen ERA-NET marine Biotechnologie soll der Fragmentierung des europäischen Forschungsraumes entgegengewirkt werden. Auf deutscher Seite  ist die Norgenta durch Mobilisierung und Einbindung relevanter europäischer Akteuren an diesem FP7 Projekt beteiligt.

Auf der Website finden Sie weitere Informationen zu dem Projekt.


Marine Fungi – Natural Products from marine fungi for the treatment of cancer

Das im Mai 2011 gestartete EU-Forschungsprojekt unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Oceanforschung in Kiel erforscht die nachhaltige Gewinnung von medizinischen Wirkstoffen aus Meeresorganismen. Die 11 Partner haben sich besonders auf Meerespilze fokussiert, die sich schon in der Vergangenheit als potente Quelle für biotechnologische Anwendungen erwiesen haben.

Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der Kurzinformation oder der Website.


NEU² - Norddeutsches Konsortium zur Entwicklung neuartiger Therapien gegen neurologische Erkrankungen

Gewinner im BMBF BioPharma Wettbewerb: Das auf die Krankheit Multiple Sklerose fokussierte Konsortium Neu2 hat sich zum Ziel gesetzt, therapeutische und diagnostische Ansätze zur Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose von der Grundlagenforschung bis zum Markt zu bringen.

Detaillierte Informationen zu den Projekten und den Konsortialpartnern finden Sie auf der Homepage www.neu-quadrat.de.


Der MedTech-Cluster für "Schonende Intervention"

Mindestens 60 erfahrene Spezialisten aus Schleswig-Holstein und Hamburg sind in dem Themencluster organisiert, um mit ihren besonderen Expertisen in der Chirurgie, der Bildgebung und unterstützenden Systemen interdisziplinär und synergetisch neue Konzepte und Produkte für den globalen Gesundheitsmarkt zu entwickeln, die das Patientenrisiko bei chirurgischen Eingriffen vermindern und damit eine geringere Patientenbelastung zur Folge haben.

Hier erfahren Sie mehr: 

Der Medizintechnik-Cluster "Schonende Intervention" in Life Science Nord


Europäisches Zentrum für die Erforschung neuer Wirkstoffe in Hamburg - European ScreeningPort GmbH

Der European ScreeningPort ist ein hochmodernes Dienstleistungszentrum zur Erforschung neuer Medikamentenwirkstoffe. Als Public-Private-Partnership der Freien und Hansestadt Hamburg und der Evotec AG dient das Unternehmen als  Bindeglied zwischen akademischer Wirkstoffforschung und der Pharmaindustrie.

Detaillierte Informationen erhalten Sie auf der Homepage unter www.screeningport.com .


Der Exzellenzcluster "Entzündung an Grenzflächen"

Die chronische Entzündung des menschlichen Körpers ist die zentrale Herausforderung der Medizin des 21. Jahrhunderts. Im Exzellenzcluster sind die Kompetenzen von rund 150 hoch spezialisierten Forschern und Medizinern gebündelt. Die Wissenschaftler nutzen eine im internationalen Vergleich herausragende Infrastruktur, bereitgestellt von den Universitäten Kiel und Lübeck, dem Leibniz-Forschungszentrum für Medizin und Biowissenschaften Borstel und dem Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie Plön.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Homepage unter

www.inflammation-at-interfaces.de .


Centrum für Angewandte Nanotechnologie

Die CAN GmbH bietet Auftragsforschung und Entwicklungsdienstleistungen auf dem Gebiet der Nanotechnologie für Firmen und Forschungseinrichtungen an und beteiligt sich an nationalen und internationalen Forschungsprogrammen.

Auf der Homepage des CAN finden Sie weitere Informationen zu der Forschung und dem Service des Unternehmens:

www.can-hamburg.de


Der Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft"

In dem Exzellenzcluster bündeln Experten verschiedenster Fachrichtungen ihre Kompetenzen: Beispielsweise klären Juristen und Geowissenschaftler Fragen, wie und von wem die Ressourcen am Meeresboden genutzt werden können. Klimaforscher und Ökonomen erarbeiten, unter welchen Bedingungen eine CO2-Lagerung am Meeresgrund sinnvoll ist. Meeresforscher, Mediziner, Mathematiker, Chemiker, Ingenieure und Gesellschaftswissenschaftler widmen sich weiteren Fragen.

Hier erfahren Sie mehr über den Exzellenzcluster

www.ozean-der-zukunft.de


Initiative Industrielle Biotechnologie Nord - IBN

Mit dem Ziel, in Norddeutschland die industrielle Biotechnologie in Forschung und Entwicklung zu stärken, haben sich Experten der fünf norddeutschen Bundesländer zur Initiative Industrielle Biotechnologie Nord (IBN) zusammengeschlossen.

Wenn Sie mehr über das Netzwerk erfahren möchten, klicken Sie hier

www.ibnord.de

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